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Union und SPD einigen sich auf die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Beiträge sollen demnach zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bezahlt werden. Derzeit müssen Versicherte noch Zusatzbeiträge aufbringen.

Die Spitzen von Union und SPD haben sich bei ihren Sondierungen auf eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung geeinigt.

Demnach sollen die Beiträge wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bezahlt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Verhandlungskreisen erfuhr.

Versicherte müssen derzeit Zusatzbeiträge alleine bezahlen

Die Gremien von Union und SPD müssen den Sondierungsergebnissen noch zustimmen. Bei der SPD kommt es auf einen Parteitag an, der grünes Licht für mögliche Koalitionsverhandlungen geben soll.

Für die SPD-Spitze kam es bei den Sondierungen deshalb darauf an, ausreichend Erfolge vorzuweisen, um die Basis zu überzeugen.

Seit 2015 setzt sich der Gesamtbeitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus einem festen allgemeinen Beitragssatz und einem flexiblen Zusatzbeitrag zusammen.

Der feste Satz beträgt 14,6 Prozent und wird paritätisch finanziert, also je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Die Zusatzbeiträge müssen die Versicherten alleine schultern.

Diese Zusatzbeiträge legen die Krankenkassen individuell fest. Für 2018 wurde der durchschnittliche Zusatzbeitrag von 1,1 Prozentpunkten auf 1,0 gesenkt.

Der Gesamtbeitrag lag damit bei 15,6 Prozent. Die jeweilige Krankenkasse kann je nach eigener Finanzsituation darunter oder darüber liegen.

Der allgemeine Beitragssatz wurde bei 14,6 Prozent festgeschrieben, um die Arbeitgeber bei den Sozialabgaben zu entlasten. © dpa

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Comments

  1. markus berger

    Jetzt kommen die Arbeiter richtig nach vorne, ein Prozent bei der KV so sieht wahre Entlastung aus. Man wird gar nicht wissen wohin mit der gigantischen zusätzlichen Kaufkraft - am besten zum Ballermann fahren und sich davon zu ballern und dann richtig abkotz... ein Gelaber nur für alte Weiber und Linksschwurbler ...

  2. Sabine Von Lienen

    So sieht sie aus, die "Gerechtigkeit für Alle" endlich hat sie ein Gesicht! Das ist es doch, was die Wähler so wollten.

  3. Gerhard Syperreck-Paas

    und die große Zahl der Rentner zahlt den Zusatzbeitrag weiterhin allein..

  4. Peter Mahlmeister

    Wolfgang Lindner vielleicht brauchen wir mehr Bescheuerte um wieder eine gute Regierung zu bekommen.

  5. Wolfgang Lindner

    Die paritätischen Finanzierung ist ein Muss! Gut, dass sie wieder eingeführt wird.

  6. Wolfgang Lindner

    #3: ...und sind Bescheuert ohne Ende!

  7. Peter Mahlmeister

    Da unsere gewählten Vertreter versagt haben Schulz ist ist bei der Bürgerversicherung umgefallen sollten man sich folgendes überlegen: ist die Zahl der Reichsbürger und sogenannten Selbstverwalter binnen Jahresfrist um mehr als 50 Prozent gestiegen - auf nunmehr 15.600 im Januar 2018. Die zahlen keine Steuer und lassen sich nicht vera.... Die erkennen die BRD nicht an.

  8. Peter Wohl

    ... mit der neuen groKo bekommt dieSPD die Quittung in spätestens vier Jahren!!

  9. Peter Wohl

    Das Gerede von der Bürgerversicherung war doch nur Scheinheilig von der SPD!!!!

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