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Der Wirtschaftsflügel der CDU hat die neue Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer aufgefordert, schnell auf die Anhänger von Friedrich Merz zuzugehen.

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Viele Delegierte seien enttäuscht, dass sich Merz bei der Wahl der Parteispitze nicht durchgesetzt habe, sagte Carsten Linnemann, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung der Union, am Sonntagabend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Bei ihm seien "unglaublich viele Mails" dazu eingegangen.

Ob es eine Spaltung der Partei gebe, hänge von den weiteren Schritten der Parteiführung ab. "Und ich traue Frau Kramp-Karrenbauer zu, dass sie das weiß, dass sie ziemlich schnell Signale senden muss, auch an diejenigen, die Friedrich Merz gewählt haben." Ein richtiger Schritt wäre, wenn sie auch Punkte aus dem Programm von Merz aufnehmen würde. Die CDU brauche eine klare Profilbildung, die CDU sei immer der Garant für Sicherheit und die soziale Marktwirtschaft gewesen.

"Merz braucht erst Mal Zeit"

Linnemann äußerte die Hoffnung, dass Merz die CDU weiter unterstützen werde. "Er braucht jetzt auch erstmal seine Zeit, natürlich muss man über sowas ein paar Mal schlafen." Er treffe Merz in nächster Zeit, und er werde zusammen mit vielen anderen Kollegen versuchen, ihn zum Weitermachen zu überreden - "in welcher Form auch immer".

Nach seiner Wahlniederlage hatte der frühere Unionsfraktionschef auf dem Hamburger Parteitag zwar angekündigt, weiter für die Partei arbeiten zu wollen, wo dies gewünscht sei, sich aber nicht konkreter festgelegt.

(dpa/af)

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