Loading...

Die Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag, Alice Weidel, nimmt es nicht hin, vom Parlamentspräsidenten Wolfgang Schäuble zur Ordnung gerufen worden zu sein. Weidel hatte die Haushaltsdebatte als erste Rednerin mit beleidigenden und provozierenden Passagen eröffnet.

Mehr Politik-Meldungen

Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel will sich gegen einen Ordnungsruf von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) zur Wehr setzen.

Sie werde gegen die Rüge Einspruch einlegen, kündigte Weidel am Mittwoch am Rande der Haushaltsberatungen im Bundestag an.

Weidel sieht sich im Recht

"Diese Rüge ist völlig ungerechtfertigt gewesen", sagte sie im ZDF. Sie habe die Aussage im Kontext einer Nettozuwanderung von Geringqualifizierten gemacht.

"Ich verstehe nicht ganz, was daran eine Provokation sein soll", sagte Weidel dem Sender n-tv.

Weidel: "Hunderttausendfache Zuwanderung"

Deutschland erfahre eine "hunderttausendfache Zuwanderung aus teilweise bildungsfernen, kulturfremden Kulturkreisen". Sie habe mit der Äußerung auch auf die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern im Islam verweisen wollen, die überhaupt nicht kompatibel mit dem Grundgesetz sei.

Weidel hatte zum Auftakt der Generalaussprache im Bundestag die Einwanderungs- und Asylpolitik der Bundesregierung angegriffen und gesagt: "Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern."

Rüge von Schäuble

Schäuble rügte, sie diskriminiere damit alle Frauen, die ein Kopftuch trügen. "Dafür rufe ich Sie zur Ordnung."  © dpa

Comments

Leave a Reply