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In Hamburg könnten sich Tierbesitzer und ihr geliebtes Haustier möglicherweise in Zukunft ein Grab teilen. Ein Friedhof in der Stadt plant zumindest gemeinsame Grabstätten. Dafür soll aber eine Gesetzesänderung nötig sein.

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Ob Hund oder Katze, Haustiere sind im Leben treue Begleiter vieler Menschen. In Hamburg könnten sie in Zukunft vielleicht auch nach dem Tod vereint bleiben. Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, erwägt der Friedhof Ohlsdorf, gemeinsame Grabstätten für Hund und Herrchen anzubieten.

Dem Bericht zufolge sei ein Areal im östlichen Teil des größten Parkfriedhofs der Welt dafür vorgesehen. Die Grabstätten könnten in den nächsten fünf Jahren entstehen. Vorher müsste allerdings noch eine rechtliche Hürde genommen werden.

Kommt Gesetzesänderung für gemeinsame Grabstätte?

Damit Tierbesitzer mit ihren geliebten Haustieren gemeinsam bestattet werden können, sei zuvor eine Gesetzesänderung nötig. "Es müssen nur noch die bestattungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden.

Darüber entscheidet die Bürgerschaft", zitiert das "Hamburger Abendblatt" den Bereichsleiter der Friedhöfe bei der Stadt, Rainer Wirz. Zurzeit seien Tiere als "Grabbeigabe" noch nicht erlaubt.

Ob die Gesetzesänderung kommt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch fraglich. Der Hamburger Friedhof Ohlsdorf wäre allerdings nicht der erste, der gemeinsame Grabstätten für Mensch und Tier anbietet. Auf einigen wenigen Friedhöfen in Deutschland ist diese Form der Beisetzung bereits möglich.  © 1&1 Mail & Media / CF

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