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Serena Williams hörte nach einigen Monaten auf, ihre Tochter zu stillen. In einem Interview hat sie nun erzählt, dass sie das nicht ganz freiwillig tat - und was ihr Trainer damit zu tun hat.

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Ihre Tochter zu stillen, war die beste Zeit des Tages für Serena Williams. Als "magisch" bezeichnete der US-Tennisstar die Momente in einem Interview mit dem Magazin "Time". "Ich hatte die Kraft, sie glücklich zu machen, sie zu beruhigen", sagte die 36-Jährige. Es war etwas, das sie gern getan habe. Doch dann hörte sie damit auf. Für das Tennis.

Im September 2017 kam Williams' Tochter auf die Welt. Die Sportlerin pausierte, Anfang 2018 fühlte sie sich laut "Time" aber stark genug, um wieder zu trainieren.

Ihre Ergebnisse waren danach durchwachsen - zumindest nach ihren Standards: Bei den French Open musste sie im Achtelfinale wegen einer Verletzung aufhören.

Streit mit dem Trainer

Ihr Trainer Patrick Mouratoglou habe gesagt, dass sie ihre Familie über die Karriere stelle. Statt in gewohntem Umfang zu trainieren, sei sie zu Hause bei ihrer Tochter Olympia und ihrem Mann Alexis Ohanian geblieben. "Selbst wenn man Serena ist und erfolgreich Tennis spielen will, muss Tennis die Priorität Nummer eins sein", sagte er dem Magazin "Time".

Ein weitere Streitpunkt laut dem Bericht: das Stillen. Acht Monate habe sie Olympia gestillt, obwohl sie den Eindruck hatte, deswegen nicht in Form zu kommen. Im Training habe Mouratoglou gesagt, sie müsse mit dem Stillen aufhören, fürs Tennis.

"Mami braucht ihren Körper"

"Es war sehr hart, das von einem Mann zu hören", sagte Williams. Ihr Trainer könne diese Verbindung nicht verstehen. "Meine Tochter zu stillen, war die beste Zeit des Tages."

Doch da Williams wieder in Bestform spielen wollte, entschied sie sich schließlich trotzdem gegen das Stillen. Sie habe ihre Tochter angesehen und gesagt: "Mami braucht ihren Körper, also hört Mami jetzt auf."

Es sei ein gutes Gespräch gewesen. "Wir haben uns ausgesprochen", sagte Williams. Zumindest ihr Trainer war zufrieden: Danach habe sie geackert wie nie zuvor.  © SPIEGEL ONLINE

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