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Wer die Gelegenheit nicht ergreift, ist selber schuld: Während Horst Lichter sofort hellauf begeistert war von einem besonders schönen Schmuckstück, zögerten seine "Bares für Rares"-Händler eine Sekunde zu lang. Am Ende freuten sich zwei Frauen. © teleschau - der mediendienst GmbH

"Du hast richtig schönen Schmuck mitgebracht. Wo hast du das her?", war Horst höchst interessiert. "Ich hab das geschenkt bekommen von meiner Mutter", klärte Sabrina Martin auf.
"Und Sabrina hat gesagt: Danke, Mama, aber das trage ich nicht?", ahnte Horst den Grund für den Verkauf. Richtig geraten!
Expertin Wendela Horz attestierte dem Armband 585er-Gold. "Wir haben Türkise und Diamanten", fuhr sie fort. "Die Diamanten allerdings in einer niedrigen Schmuckqualität." Dafür waren auch schöne dunkelblaue Saphire eingearbeitet.
"Die Verarbeitung deutet eher auf die 60er hin", legte sich Wendela auf ein Alter fest. "Bevor ich zum Preis komme noch ganz kurz ein Wort zum Zustand: Der ist nämlich sehr gut, bis auf einen Stein, der an der Seite fehlt."
1.600 bis 1.800 Euro könnte das hübsche Armband laut Expertin einbringen - eine freudige Nachricht für Sabrina. "Soll ich dir was sagen? Die Mama hat das richtige Näschen gehabt", freute sich Horst ebenfalls. Doch es kam noch besser ...
"Ah, das ist ein Armband!", stellte Julian Schmitz-Avila fest. "Und was für eins!", fügte Daniel Meyer hinzu. "Auf alle Fälle eine schöne Handarbeit", bemerkte Ludwig Hofmaier (v.l.).
"Wow! Das gefällt mir", nahm auch Elke Velten-Tönnies das Schmuckstück genauer unter die Lupe. Die Begeisterung der Händler zeigte sich auch in den Geboten: Die stiegen rasant in Hunderterschritten weit über den Schätzwert.
"Fühlen Sie sich mit unseren Geboten wohl?", hoffte Julian bei 2.150 Euro schon auf den Zuschlag. Doch dann kam Lucki von rechts außen: "Mein letztes Gebot ist 2.500 Euro. Wenn noch jemand drüber geht, dann geht's weg."
Die Gelegenheit nutzte Elke: Für 2.550 Euro sicherte sie sich das begehrte Armband. "Seid ihr traurig?", foppte sie ihre enttäuschten Kollegen. "Elke, das ist das erste Schmuckstück, bei dem ich wirklich traurig bin, nicht mehr geboten zu haben", weinte Julian dem Armband tatsächlich hinterher.
Sabrina freute sich dafür: "Es ist sehr gut gelaufen bei den Händlern. Ich bin sehr glücklich."
Ebenfalls zufrieden gingen auch andere Verkäufer nach Hause. Eine Tischvitrine aus Kirschbaumholz aus den 1920er-Jahren brachte mit 275 Euro fast den Schätzwert ein.
Eine Okarina (ein Blasinstrument) aus Porzellan von 1910 mit Zwiebelmuster wurde mit 150 Euro sogar weit über dem Schätzwert erworben.
Ein 40er-Jahre-Filmscheinwerfer aus den Horst Fink Studios wurde auf 750 Euro hochgehandelt.
Und eine Anstecknadel aus Gold, Platin, Rubinen und Brillanten traf mit 400 Euro genau die Expertise.

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