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Eigenartige Tierwesen hatte Horst Lichter bei "Bares für Rares" schon in vielen Variationen gesehen, aber so ein großes war im Raritäten-Zoo der ZDF-Show eine echte Kuriosität. Was hatte es mit dem meterlangen Nashorn auf sich und wer nahm es am Ende mit nach Hause? Das verrät die Bildergalerie ...

Dieses Monstrum war Horst Lichter gar nicht geheuer: Bei "Bares für Rares" stand plötzlich ein riesengroßes Nashorn vor dem Tisch und hoffte auf einen neuen Besitzer. Doch wo kam das Tier überhaupt her und wer wollte es mitnehmen?
Also fand das zwei Meter lange Prachtexemplar für 100 Euro bei den Petzolds ein neues Zuhause. Nur irgendwie war dort kein Platz mehr. "Das is ja ein Riesentier. Ich sag mal, 1 zu 2 fast," konnte Horst Lichter das Problem nachvollziehen.
"Ich glaube aber, dass das gar nicht zum Spielen war, sondern tatsächlich ein Sitzmöbel sein könnte", hatte der Moderator eine Eingebung. Trödel-Experte Sven Deutschmanek gab ihm Recht.
"Es ist sehr voluminös, es ist aus Schweineleder gearbeitet", erklärte Sven beim Testen der tierischen Sitzbank. "Sei vorsichtig!", ermahnte ihn Horst. "Warum? Haste Angst es reitet los?", scherzte der Experte.
Der Designer war Dimitri Omersa, der noch weitere Leder-Tiere gefertigt hatte und sich damit einen Namen machte. Das Nashorn wurde in den 70er-Jahren hergestellt und im Londoner "Liberty's"-Kaufhaus angeboten.
Beschädigungen am Leder und ein fehlender Schwanz sorgten für einen minimalen Punktabzug. Dennoch stand für Horst fest: "Ich find das trotzdem sensationell!"
"Mein Mann und ich, wir würden uns freuen, wenn so zweieinhalb bis fünftausend Euro dabei rumkämen", wünschte sich Maike möglichst viel Bares. Diesen Traum musste Sven jedoch platzen lassen, er schätzte nur auf 1.000 bis 1.400 Euro. Maike versuchte ihr Glück trotzdem.
Bei den Händlern gab es erst einmal ein großes Hallo, als Jan Cizek das Geheimnis unter der Decke lüftete. Mit einem Nashorn, noch dazu in der Größe, hatte nun wirklich keiner der fünf Händler gerechnet. "Wow! Das ist ja ein Teil!", war Jan geplättet.
"Das ist cool!", war bei Fabian Kahl (r.) der Jagdtrieb geweckt. "Wie heißt denn der, der das gemacht hat? Der hat auch nen Esel gemacht", schlug er direkt die richtige Fährte ein.
"Da haben Sie uns ein Dackel-Nashorn mitgebracht", hieß Fabian Verkäuferin Maike willkommen. Und schon war die Jagd um das Nashorn eröffnet, denn diese Kuriosität wollten alle haben.
Der neue Nashorn-Besitzer wurde Jan für 910 Euro. "Ich bin ein bisschen traurig, weil das Auto jetzt so leer ist", vergoss Maike ein kleines Tränchen. "Dafür können wir mit dem Geld was anderes Schönes machen."

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