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Wachstum, Zukunftschancen, Joblage: Der Städtetest der Zeitschrift "WirtschaftWoche" und des Internet-Portals Immobilienscout24 zeigt, in welchen deutschen Städten es sich am besten leben, arbeiten und investieren lässt. Wir verraten Ihnen die Top Ten – und wo es Probleme gibt.

Platz 10 – Würzburg: Die unterfränkische Weinstadt hat es unter die zehn besten Städte Deutschlands im Niveauranking geschafft – und schnitt damit sogar noch besser ab als die Hansestadt Hamburg. Auch in Sachen Lebensqualität und Arbeitsmarkt konnte Würzburg punkten.
Darmstadt ist als Hightech-Zentrum der Metropolregion Rhein-Main-Neckar der Studie zufolge am besten gerüstet für das digitale Zeitalter - gefolgt von Erlangen, Stuttgart, München und Wolfsburg.
Platz 8 – Ulm: Auch abseits der großen Metropolen bietet Deutschland gute Standortqualität: Ulm ist der Studie nach das beste Beispiel. Die Stadt an der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg profitiert von einer starken Mittelstandsregion.
Platz 7 – Regensburg: Die Universitätsstadt an der Donau bietet laut der "WirtschaftsWoche" Leben auf gehobenem Niveau – und schaffte es so auf Rang 7 der Studie.
Platz 5 – Wolfsburg: Auch wenn es bei Volkswagen zurzeit nicht so gut läuft: Für Wolfsburg ist der Autokonzern eine große Hilfe. Durch ihn gibt es hunderttausende Arbeitsplätze und hohe Steuereinnahmen – und so landete die Stadt in Niedersachsen sicherlich für viele überraschend auf Rang 5 der Studie.
Platz 4 – Erlangen: Die bayerische Universitätsstadt punktete vor allem in Sachen Arbeitsmarkt und Lebensqualität.
Platz 3 – Stuttgart: Daimler, Porsche und Co.: Auch in Stuttgart sorgen die Automobilhersteller für eine laufende Wirtschaft – und damit Wohlstand. Dadurch erreichte die schwäbische Metropole einen starken dritten Platz.
Platz 2 – Ingolstadt: Sowohl Arbeitsmarkt als auch ansässige Unternehmen sind – unter anderem durch Autobauer Audi – in Ingolstadt gut aufgestellt. Deshalb Platz 2 für die Stadt an der Donau.
Platz 1 – München: Die bayerische Landeshauptstadt ist der Gewinner der Studie. Laut "WirtschaftsWoche" sorgen der florierende Immobilienmarkt und ansässige internationale Unternehmen wie Siemens und BMW aus ökonomischer Sicht dafür, dass es München bis auf Platz 1 der Studie schafft. Aus Sicht der Mieter dürfte der Verweis auf den Immobilienmarkt allerdings anders zu bewerten sein.
Großer Verlierer der Studie: das Ruhrgebiet. Die dortigen Entwicklungen wurden von den Experten der Studie als "Alarmsignal" bewertet. So landete zum Beispiel Duisburg auf Rang 70. In Sachen Zukunftsfähigkeit schnitt die Stadt am Rhein besonders schlecht ab.
Bottrop erwischte es sogar noch schlechter: Mit Platz 71 ist die nord­rhein-west­fä­lische Stadt das Schlusslicht im Ranking – in direkter Umgebung weiterer Städte des Ruhrgebiets. Hamm (Platz 69), Herne (Platz 67) und Gelsenkirchen (Platz 66) schafften es nicht viel weiter nach vorne. Der Hauptgrund: Sie alle leiden unter einem massiven Strukturwandel.

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