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Disposition: ca. d' - fis' - a' - c''

Giesser. Böhler

Jahr: 1921

Eine erste hölzerne Kirche dürfte bereits im 9./10. Jahrhundert existiert haben. Im 14. Jahrhundert erfolgten grössere Bauarbeiten. 1426 wurde ein Teil des Dorfes samt Kirche eingeäschert. 1430 war der Neubau bis auf den Turm, der mit 1498 datiert ist, durch die Imster Bauhütte fertigestellt. Im 17. und 18. Jahrhundert widerfuhr der Kirche die obligatorische Barockisierung. 

Bei Tinkhauser ist in einer Beschreibung zu lesen, "dass die gotischen Grundformen außen mit Ausnahme der Fenster gut zu erkennen seien. Es falle jedoch auf, dass der Giebel des Chores deutlich höher sei als jener des Schiffes". Daraus lässt sich erschliessen, dass sie der Pfarrkirche von Pfaffenhofen sehr ähnlich sah. Parallelen beider Kirchtürme zu jenem der Imster Stadtpfarrkirche sind nicht zu übersehen.
1890/91 wurde die viel zu kleine Kirche abgebrochen und eine neue, dreischiffige neugotische Hallenkirche nach Plänen von Josef Huter errichtet. Übernommen vom Vorgänger wurden der Turm, sowie die beiden Portale.

2003/2006 erfolgte eine gründliche Aussen- und Innenrestaurierung, die sehr geglückt ist! So hat man u. a. die Bodenfliessen und teilweise die alten Fresken rekonstruiert, die bei purifizierenden Restaurierungen des vorigen Jahrhunderts übermalt wurden.

Bemerkenswerte Ausstattungsstücke sind zwei ehemalige Altarbilder der Vorgängerkirche von Joseph Schöpf (1745-1822) aus Telfs, sowie die pneumatische Orgel von Anton Behmann aus dem Jahre 1892. 

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