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http://www.erwerbsminderungsrente.biz
Wer bei seiner Rentenversicherung einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente einreicht, sollte vorher seine Hausaufgaben sehr gründlich machen.
Zu diesen Hausaufgaben gehört auch, daß die Betroffenen rechtzeitig einen ausreichenden Rechtsschutz sicherstellen!
Beim Abschluß einer Rechtsschutzversicherung ist allerdings zu beachten, daß hier nach Abschluß derselben bis zu einer etwaigen rechtlichen Auseinandersetzung mindestens 3 Monate Wartezeit einkalkuliert werden müßen!
Das heißt: Das Verfahren darf frühestens 3 Monate nach Abschluß der Rechtsschutzversicherung beginnen, sonst besteht kein Versicherungsschutz!
Natürlich stellt der Abschluß einer Rechtsschutzversicherung noch längst nicht sicher, daß ein Verfahren gegen die Deutsche Rentenversicherung erfolgreich ausgeht.
Die beste Rechtsschutzversicherung und der beste Rechtsanwalt können nichts bewirken und keine Wunder vollbringen, wenn die notwendigen Fakten und Nachweise nicht vorliegen.
Hinzu kommt, daß die Rechtsschutzversicherung meist nur dann leistet, wenn eine gerichtliche Auseinandersetzung in Gang ist.
In Verbindung mit der Beantragung der Erwerbsminderungsrente kann es im Extremfall notwendig werden, daß zur Beweisführung ein fachübergreifendes, vom Sozialgericht zu genehmigendes Privatgutachten nach § 109 SGB notwendig wird.
Die Kosten für ein derartiges Gutachten können schnell einige tausend Euro betragen und müßen meist vom Rentenantragssteller getragen werden.
Hier leistet meist die Rechtsschutzversicherung.
Außergerichtlich wird sich die Deckungszusage einer Rechtsschutzversicherung wohl nur auf ein erstes Beratungsgespräch beschränken.
Beim Abschluß einer Rechtsschutzversicherung sollte unbedingt darauf geachtet werden, daß Berufsrechtsschutz, Vertragsrechtsschutz, Sozialgerichtsrechtsschutz mit enthalten sind.
Oft überschneiden sich einzelne Zweige der Sozialversicherung wie Agentur für Arbeit, Grundsicherungsamt, Versorgungsamt, Schwerbehindertenrecht, Sozialgericht, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Integrationsamt und es kommt nicht selten zu Auseinandesetzungen mit dem Arbeitgeber vor dem Arbeitsgericht.
Bei dieser sehr komplexen Materie können dann nur noch versierte und kompetente Fachanwälte weiterhelfen.
Wer in diesen Situationen eine Rechtsschutzversicherung hat, der hat einen sehr wichtigen Schritt auf dem Weg zu seinem Recht getan.
Bis es jedoch zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt, vergeht im Vorfeld oft sehr viel Zeit mit außergerichtlichen Aktivitäten, welche erheblichen Zeit und Verwaltungsaufwand mit sich bringen.
Dieser außergerichtliche Aufwand ist oft sehr beträchtlich und erfordert Fach-juristische Kenntnisse.
Hier macht sich dann die Mitgliedschaft in einem Sozialverband, wie z.B. dem VDK bezahlt.
Zu diesem Thema folgt das nächste Video (Schritt 2, Mitgliedschaft im Sozialverband) 

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