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Disposition: g', d", h', e"
Gießer: 1599 (1 + 2), Grassmayr 1982 (3), 1670, (4)

Campane della chiesa parrocchiale San Giovanni Battista di Scezze 

Hand aufs Herz! Wer kennt auf Anhieb den Pfeffersberg bei Brixen in Südtirol? Bei der Musikkapelle Peter Mayr Pfeffersberg wird es vielleicht bei manch Eingeweihtem klicken, aber weiter? 

Es ist aber eine recht typische Gegend westlich von Brixen und besteht konkret aus den Ortschaften Pinzagen, Tils, Tschötsch, Mahr, Pairdorf und Tötschling. Diese gehören alle zur Stadtgemeinde Brixen! Und wie kommt man nun dorthin?

Man meidet die Umfahrung von Brixen und fährt zu einem Kreisverkehr in der Mitte. Danach biegt man rechts ab und gelangt mittlerweile durch eine neue Bahnunterführung in den Tilser Graben. Dort geht es zwei Serpentinen hinauf, dann weiter über ausgedehnte berühmte Kastanienhaine bis zu einer markanten Abzweigung, wo man auch nach Tschötsch kommt! In diesem Fall Richtung Feldthurns weiterfahren! Bald danach gelangt man nach Pairdorf, wo der bekannte Orientalist Jakob Philipp Fallmerayer geboren wurde! Unmittelbar vor der Feldthurner Nachbarschaft Tschiffnon zweigt geht es scharf rechts hinauf nach nach Tötschling, das vor allem durch seinen Menhir bekannt geworden ist und gleich wie Brixen in die Spätantike zurückreichen dürfte! Später sollen  hier verfeindete Herren zum Trotz die zwei kleinen Kirchen St. Johannes Evangelist und St. Nikolaus erbaut haben!

Aber kehren wir wieder zurück nach Tschötsch, das mit der darunter gelegenen Mahr mit dem bekannten Gasthaus des Helden und Freiheitskämpfers Peter Mayr fast eine Einheit bildet! Auf einem angedeuteten Hügel vor dem Dorf steht die Pfarrkirche St. Johannes d. T., welche von weitem sichtbar ist! Der heutige spätgotische Bau dieser Miniaturpfarrkirche besteht aus einem dreijochigen Schiff mit Sakristei und Turm und geht auf 1490 zurück. Im barockisierten Inneren findet nur der Hochaltar von 1848 so richtig Platz. Alles andere ist zumeist an den Wänden platziert, so auch die Kanzel von 1768! Bemerkenswert sind auch die flotten Deckenfresken der Taufe Jesu von Josef Anton Zoller aus Telfs von 1763 mit Stuckdekor.

Im markanten Turm mit niedrigem Pyramidenhelm hängt ein schönes Geläute mit zumeist historischen Glocken! Bei den zwei Glocken aus der Renaissance ist wohl interessant, dass die kleinere im Ton d" schwerer ist als die von Grassmayr neu ergänzte im Ton  h', aber dies wurde schon eingangs berücksichtigt!

Bei der anwesenden Bevölkerung möchte ich mich wieder für das Verständnis für die Aufnahmen bedanken und dieses Video vor allem Arlberg 09 und frauenfelder 82 widmen! 

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